




Auf dieser Seite möchten wir versuchen, Ihnen all die Fragen zu beantworten, die häufig an uns herangetragen werden und gleichzeitig mit einer Menge Vorurteilen aufräumen. Dabei unterscheiden wir zwischen allgemeinen Fragen und Fragen, die häufig von Eltern unserer Schulkinder gestellt werden.
1. Allgemeine FragenWarum lernen die Kinder bei uns anders als an der Regelschule?
Die Regelschule ist in der Praxis darauf aufgebaut, dass alle Kinder zur selben Zeit das Gleiche lernen. Der Lehrer legt den Startpunkt einer Lernphase fest und beendet diese. Dies entspricht aber nicht der Lebenswirklichkeit. Irgendwann beendet eine Klassenarbeit das Thema und wer den Inhalt bis dahin nicht verstanden hat, hat Pech gehabt - genau wie die leistungsstarken Schüler, die in der gleichen Zeit viel mehr hätten erreichen können.
Dies darf nicht die Grundbildung unserer Kinder sein. Eine mangelhafte Leistung in schriftlicher Addition kann nicht durch eine »Geometrie-Eins« ausgeglichen werden - ab diesem Zeitpunkt wird es nur noch Probleme im Fach geben. Nachgearbeitet wird in der Regel nicht, erinnern Sie sich an Ihre Schulzeit.
Die Unterrichtsmethoden sind dabei meist nicht kindgerecht. Obwohl die Lehrpläne (für Regelschulen!) dies ausdrücklich untersagen, ist meist noch der an der Tafel stehende Lehrer dominierend. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen seit Jahrzehnten, dass Kind nicht gut durch Vorträge lernen sondern Handlungen und Anschauung benötigen.
Der altbekannte Satz »wir haben so doch auch etwas gelernt« bringt uns nicht weiter - die PISA Studien sprechen da eine andere Sprache. Es wird daher Zeit, sich an den Ländern zu orientieren, die uns weit voraus sind. » nach oben
Sind Montessori-Schulen überall gleich?
Nein, denn die Montessori-Pädagogik ist zwar die Grundlage für die konzeptionelle Ausrichtung der Schule, aber kein starres System, sondern ein sich stets neu an der Wirklichkeit orientierendes, dynamisches System, dessen Strukturen und Ergebnisse immer wieder neu evaluiert und angepasst werden müssen. » nach oben
Heißt Freiarbeit: Jeder macht was er will?
Nein. Die ersten 100 Minuten des Tages steht den Kindern eine besondere Unterrichtsform zur Verfügung, die auf ein höchstmögliches Maß an individuellem Lernfortschritt abzielt. Die Kinder entscheiden selber, an welchem Lerninhalt sie arbeiten und welchen Lernweg sie nutzen und haben dabei feste Regeln zu beachten. Dadurch ist es möglich, Interessensschübe der Kinder auszunutzen und so intensiv zu lernen, wie es für ein wirkliches Verstehen nötig ist. Montessori hat dafür eine Reihe von Materialien entwickelt, die es den Kindern ermöglicht, anschaulich, handlungsorientiert und fast spielerisch zu lernen. Diese Materialien haben wir mit einer breiten Auswahl der besten Lernmaterialien anderer Hersteller und eigenen Entwicklungen ergänzt und dem 21. Jahrhundert angepasst.
Die Kinder arbeiten in altersgemischten Gruppen und helfen sich gegenseitig. Der Lehrer hat die Möglichkeit, die Kinder einzeln und individuell auf ihrem Lernweg zu begleiten, die Kinder entwickeln ein hohes Maß an innerer Disziplin und sozialer Kompetenz. » nach oben
Was bringt die Altersmischung?
Wir nutzen die natürlichen Effekte, die Sie alle von zu Hause kennen:
Die »Kleinen« lernen nahezu spielerisch und besonders schnell
das, was sie den Großen nachmachen wollen. Dabei schnappen sie viel
Wissen, was noch gar nicht für sie bestimmt ist, auf. Die großen
Schüler fungieren als gute Lehrmeister, die gezielt auch die Aufgabe
haben, den jüngeren unter die Arme zu greifen und ihr Wissen weiterzugeben. Davon profitieren nicht nur die Kleinen; jeder von uns weiß:
Erst was man selber erklärt hat, hat man richtig verstanden.
Zudem ergibt sich in der Klasse ein besonders familiäres Sozialklima. Jeder war mal der Kleine, jeder ist mal der Große - ein Treten nach unten und Buckeln nach oben kommt so nicht auf. Auch im Lerntempo sind die Schüler freier, da hier im Material und Angebote für mindestens drei Jahrgänge vorbereitet sind. » nach oben
Ist gewährleistet, dass die Kinder auch alles lernen?
Zentrales Lerninstrument der Kinder sind die für unsere Schule einzigartigen »Pensenbücher«.
In diesen Büchern sind für Kinder, Eltern und Lehrer jederzeit
ersichtlich alle Lerninhalte aufgeführt, die ein Kind der Altersgruppe
beherrschen muss. Die Kinder müssen ihr Wissen in kleinen Prüfungen
belegen und so lange üben, bis sie ein nahezu fehlerfreies Wissen
vorweisen können. Daraus ziehen die Kinder den einzig richtigen Schluss:
»Ich lerne nicht für die Schule, sondern für mich selber, Fehler werden nicht bestraft, sondern sind ein Grund, um weiter zu lernen!«
Ist der Schüler an einer Stelle langsamer, muss er dies an anderer Stelle ausgleichen, da auch unsere Zeit nicht begrenzt ist. Eine Abhängigkeit vom Stand der Klassenkameraden gibt es dabei nicht. Ein Erstklässler kann in den altersgemischten Klassen durchaus mit dem Stoff der 2. Klasse im März beginnen, während ein Drittklässler vielleicht im September noch Lücken der 2. Klasse schließt. » nach oben
Funtkioniert das in der Praxis?
Das Bildungsministerium, die Universität Potsdam, das Landesinstitut für Schulen und Medien, die staatlichen Schulämter und die Bertelsmann-Stiftung haben sich 2004 eingehend mit unserem modernisierten Montessori-Konzept auseinander gesetzt und uns als erste nicht staatliche Schule überhaupt den Landesinnovationspreis verliehen.
Das Staatliche Schulamt Perleberg begutachtete uns fachlich und bescheinigte: »Die Montessori-Schule Neuruppin erfüllt ALLE Kriterien eines zeitgemäßen Schulbetriebes.«
Beim jährlich durchgeführten weltweiten Mathematikwettbewerb »Känguru« hat unsere Schule das zweite Mal in Folge den besten Durchschnitt der Region erreicht. Unsere 4. Jahrgangsstufe lag sogar 40 % über dem Bundesdurchschnitt.
Im Oktober 2004 wurden unsere Schüler durch die Einladung des Bundeskanzlers zum Empfang im Kanzleramt geehrt. Dieses Jahr gehen die ersten Schüler wieder von unserer Schule ab. Der größte Teil davon wird die Gymnasialreife erlangen. » nach oben
Ist die Montessori-Schule nur für Hochbegabte?
Unser Konzept ist auf Differenzierung und Integration ausgelegt. In der Tat haben wir daher einen hohen Anteil mit besonders begabten Kindern. Aber auch eine Reihe Kinder mit ganz besonderen Schwächen und diagnostizierten Teilleistungsstörungen sowie Kinder, für die eine Förderschulempfehlung vorliegt, werden an unserer Schule unterrichtet: Jeder nach seiner Leistungsfähigkeit - eben dies ist unsere Stärke. Von daher ist das Gerücht, bei uns schaffen es nur die Besten, schlicht und einfach Blödsinn. » nach oben
Können Kinder mit Förderbedarf integriert werden?
Zur Zeit beschäftigen wir zwei Lehrer mit zusätzlicher Ausbildung in Sonderpädagogik. Die anschauliche Arbeitsweise mit Material ist besonders geeignet, auch Kinder mit Lernschwächen an schwierige Sachverhalte heranzuführen. Bei festgestelltem Förderbedarf wird das Kind in die Klasse integriert. Es steht aber nicht mehr unter dem Leistungsdruck, alles in der selben Zeit schaffen zu müssen wie die anderen Kinder. Zudem stehen spezielle Förderstunden zur Verfügung.
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Kommen die Kinder später noch zurecht?
Ein Schwerpunkt der Bildung an unserer Schule liegt in der Erziehung zu Flexibilität und lebenslangem, selbstständigem Lernen. Wir legen großen Wert darauf, dass die Kinder mit verschiedenen Unterrichtsformen und Lernwegen zurechtkommen. Etwa die Hälfte des Unterrichts erfolgt in Freiarbeit, die andere Hälfte in verschieden stark gebundenen modernen Unterrichtsformen. In den oberen Klassen trainieren wir mit den Kindern gezielt Fähigkeiten, die zum Bestehen an einer weiterführenden Schule unerlässlich sind.
Trotz des eigenen Gymnasiums sehen wir es als unsere Pflicht an, Ihr Kind so vorzubereiten, dass es in jeder Schule seinen Fähigkeiten entsprechend bestehen kann.
Langzeitstudien belegen die außergewöhnliche Anpassungsfähigkeit und Flexibilität im Lernen von Montessori-Schülern. Unsere Einrichtung ist staatlich geprüft und genehmigt, die Schüler lernen nach denselben Lehrplänen. » nach oben
Was gibt es hier sonst noch Besonderes?
Wir sind eine offene Ganztagsschule, d. h. Sie als Eltern entscheiden, ob Ihr Kind nur die Kernunterrichtszeit besucht oder bis maximal 17:00 Uhr bei uns bleibt. Die Kinder können bei uns Mittag essen und an vielfältigen Nachmittagsaktionen teilnehmen.
Wir fördern die Stärken Ihres Kindes und helfen beim Beheben von Schwächen ganz gezielt. Dazu stehen spezielle Stunden mit Förderunterricht und sog. »Clubs der Spezialisten« für Hochbegabungen zur Verfügung. Englisch ist selbstverständlich Unterrichtsfach ab der 1. Jahrgangsstufe.
Unsere Grundschule ist eine Komponente eines durchgehenden Pädagogiums, bestehend aus Kindergarten, Grundschule und Gymnasium.
Wir sehen Schule als Lebensraum für Kinder und sorgen mit einem besonderen Ambiente, Herzlichkeit und festen Regeln sowie einer umfangreichen Schulkultur (Feste, Ausflüge, jährliche Klassenfahrten.) dafür, dass die Kinder gerne zur Schule kommen und lernen.
Wir legen viel Wert auf engen Kontakt zur Elternschaft und regelmäßige gegenseitige Informationen. Unser starker Elternverein »Neue Grundschule e .V.« unterstützt uns maßgeblich. » nach oben
Kann ich mir eine Privatschule leisten?
Unsere Schule wird von Kindern aller Berufsgruppen und Einkommensklassen
besucht und heißt
offiziel »Schule in freier Trägerschaft«. Einen großen
Teil der Kosten trägt weiterhin das Land, einen Teil der Träger
und die Eltern. Dies kann aber nur funktionieren, wenn die Schule für
eine breitere Gruppe finanzierbar ist.
Unsere Elternschaft legt viel Wert auf gute Erziehung und Herzlichkeit, dies spiegelt sich im Schulklima wieder. Ansonsten sind unsere Eltern »ganz normal« und keine sich abgrenzende Elite. Das Schulgeld beläuft sich auf 115 Euro im Monat für die Kernunterrichtszeit. In besonderen sozialen Härtefällen vergeben wir eine begrenzte Anzahl von Stipendien im Jahr.
Für die Ganztagsform kommt ein Hortentgeld hinzu. » nach oben
Mein Kind geht schon auf eine andere Schule, macht ein Wechsel noch Sinn?
Etwa 50 Kinder haben den Wechsel von einer staatlichen zu unserer Schule schon geschafft.
Generell lässt sich sagen, dass ein Schulwechsel in den ersten beiden Jahren nur eine kurze Umgewöhnungszeit mit sich bringt. Auch Drittklässler kamen in der Vergangenheit gut und zügig mit der ungewohnten Verantwortung und dem neuen Schulklima zurecht. Ab der vierten Klasse gestaltet sich ein Wechsel zunehmend schwieriger, da wir feststellen mussten, dass es den Kindern der Regelschulen dann bereits an zu vielen Basisfähigkeiten fehlt, um sich noch an das eigenverantwortliche Lernen zu gewöhnen. » nach oben
Wie kann ich mein Kind anmelden?
Generell können Sie Ihr Kind - nach Verfügbarkeit der Plätze - ab dem 6. Lebensmonat zu uns bringen (Kinderhaus). Sollten Sie nur an einem Schulplatz interessiert sein vereinbaren Sie bitte einen Termin für ein Informationsgespräch. Sie erhalten dann die Möglichkeit, ihr Kind für das entsprechende Schuljahr vormerken zu lassen. Dies können Sie jederzeit tun - es sind bereits Kinder für das Jahr 2010 angemeldet.
Etwa 8 Monate vor der Einschulung werden Sie dann zum Abschluss eines Schulvertrages von uns eingeladen. Dort erklären wir Ihnen auch alle Formalitäten zur Abmeldung von der staatlichen Schule, dies bedarf nur einer Unterschrift.
Die Plätze werden vergeben mit der Priorität: Kinderhauskinder - Geschwisterkinder - Datum des Vormerkens. Außerdem behalten wir uns vor, bei der Auswahl der Schüler die besondere Konzeption im Auge zu behalten; aber keine Angst: Trotz vieler Schauergeschichten, man müsse sein Kind schon im Kreissaal bei uns anmelden um eine Chance zu haben, konnten wir durch unsere große Kapazität bisher nahezu alle Kinder auch aufnehmen. » nach oben
Wie kann mein Kind wechseln?
Auch für den Wechsel Ihres Kindes von einer staatlichen zu unserer Schule nutzen Sie bitte zunächst das Beratungsgespräch. Je nach Lage und verfügbarer Kapazität ist so ein Wechsel sehr unkompliziert und innerhalb weniger Tage vollzogen. Die staatliche Schule hat keine Kündigungsfristen und keine Möglichkeiten, Sie zurückzuhalten. Auch Schulbezirke spielen keine Rolle. » nach oben
Mein Kind wohnt nicht in Neuruppin, darf es kommen?
Für Schulen in freier Trägerschaft gibt es keine Einzugsbezirke. Unsere Schüler kommen aus einem weiten Umkreis, von Kremmen bis Kyritz. So weit möglich vermitteln wir gerne Kontakt zu anderen Eltern zwecks Fahrgemeinschaften. Viele Kinder kommen mit dem Bus oder sogar der Bundesbahn. » nach oben
Wann kann ich die Lehrer sprechen?
Unsere Lehrer stehen Ihnen immer gerne und kurzfristig zu Gesprächen zur Verfügung. Am besten lässt sich ein Gesprächstermin vereinbaren, indem Sie Ihrem Kind eine kleine Notiz mitgeben, wie und wann der Lehrer Sie erreichen kann. Der Lehrer wird sich dann sobald möglich bei Ihnen melden und einen Termin absprechen. Bitte haben Sie Verständnis, dass Anrufe im Sekretariat, um einen Lehrer zu sprechen, Sie nur wenig weiterbringen und dieser Weg meist länger dauert, da die Lehrer sich lückenlos im Unterricht und bei Ihren Kindern befinden. » nach oben
Mein Kind ist mit dem Stoff des Schuljahres durch, was nun?
Überhaupt kein Problem, das nächste Pensenbuch wartet schon; sollte Ihr Kind mehrere Jahrgänge in einem Schuljahr bewältigen, sollte darüber nachgedacht werden, ein Schuljahr zu überspringen.
Am Ende der 6. Klasse wird jeder Lehrer sehr individuell mit Ihrem Kind verfahren, wenn es die Inhalte der Grundschule erledigt hat, da wir den weiterführenden Schulen nicht zu sehr vorgreifen dürfen. » nach oben
Sind die Pensenbücher der Klasse 3 zu schaffen?
Leider kaum - zumindest nicht in einem Jahr. Die Pensenbücher orientieren
sich am Lehrplan. Dieser ist in Brandenburg nahezu identisch mit dem der
alten Bundesländer
- in denen es leider nur vier Grundschuljahre gibt. Dementsprechend sind
nahezu alle »großen« Inhalte der Grundschule (z.B. schriftliche
Rechenverfahren, Rechtschreib- und Zeichenregeln, Aufsatzerziehung, Rechnen
mit Maßen und Größen,...) in das dritte Schuljahr gepackt,
um es im vierten zu wiederholen. Das dritte Schuljahr an der Regelschule
ist daher auch das, indem bei vielen Schülern die Noten auffällig
nach unten gehen, denn der Lehrer beendet das Thema; alles gehört
haben die Kinder dann sicherlich -aber haben sie es auch verstanden? Eltern
sind dann oft schon mit einer »Drei« zufrieden. Die heißt
aber: Das Kind hat etwa ein Drittel des Stoffes nicht verstanden! Damit
wollen wir nicht leben und nehmen daher gerne in Kauf, dass manche Dritte-Klasse-Inhalte
erst im vierten Schuljahr abgeschlossen werden, dafür dann aber ordentlich.
Die Eltern der älteren Jahrgänge unserer Schule werden gerne
bestätigen, dass die vierte Klasse dann wieder viel entspannter wird
und genug Zeit zum Aufholen und Sichern bietet. » nach
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Müssen alle Seiten im Leonardo (Mathearbeitsheft) bearbeitet werden?
Zunächst einmal: Ja. Allerdings ist es nicht Sinn und Zweck der Schule, dass Ihr Kind ausschließlich im Arbeitsheft arbeitet. Dies sollte in kleinen Happen regelmäßig und in größeren Protionen phasenweise geschehen. Sind zum Ende des Schuljahres noch Seiten offen, entscheidet der Klassenlehrer, welche Seite noch gemacht werden sollten und welche Seiten ausgelassen werden können, weil der Inhalt schon auf anderem Wege gesichert wurde.
Bitte beachten Sie aber, dass es nicht Ihre Aufgabe sein soll, Aufgaben des Arbeitsheftes zu erklären. Bitte halten Sie Ihr Kind dazu an, zu Hause aufkommende Fragen an seinen Lehrer zu stellen. Bei unserem System ist es ganz wichtig, dass der Lehrer jeden Lernschritt des Kindes verfolgen kann. Abgesehen davon stoßen wir Lehrer immer wieder auf recht »gruselige« Lösungen, insbesondere im Bereich der schriftlichen und halbschriftlichen Division, die sich mit den von uns unterrichteten Lösungswegen irgendwie überhaupt nicht vereinen lassen...
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Ist mein Kind alt genug für eine Klassenfahrt?
Wir fahren mit allen Kindern jedes Jahr für eine Woche auf Klassenfahrt und haben fast ausschließlich positive Erfahrungen - gerade mit den Kleinen - gemacht. Die Kinder sind bei ihrer ersten Klassenfahrt seit knapp einem Jahr mit der Klasse und ihrem Klassenlehrer vertraut und haben auch schon eine Nacht in der Schule miteinander verbracht. Die Lehrer achten auf eine intensive, liebevolle und familiäre Betreuung und die Kinder hängen meist sehr an ihren Lehrern. Sicherlich treten in Einzelfällen auch einmal Heimwehattaken auf, doch gerade die kleinen Schüler lassen sich von ihren Klassenlehrern sehr leicht wieder in den Schlaf wiegen. Dies ist mit größeren Kindern, die erst spät auf Klassenfahrten gehen, sehr viel schwerer.
Durch die Altersmischung orientieren sich die Kleinen auch stark an den älteren Mitschülern und bekommen frühzeitig mit, wie sehr die sich auf die nächste Klassenfahrt freuen; dann muss es einfach etwas Tolles sein! Wenn Sie dann zu Hause auch ein strahlendes Gesicht zum Thema Klassenfahrt machen, wird ihr Erstklässler bestimmt auch bald schon vor Vorfreude fast platzen. » nach oben
Warum müssen die Kinder in Klasse 3 schwimmen können?
Das lokale Schwimmbad ist modern und optisch sehr ansprechend eingerichtet.
Leider gibt es kein spezielles Schulschwimmbecken mit passender Wassertiefe.
Die »Flachwasserzone« - der sog. »Nichtschwimmerbereich« hat
eine Wassertiefe von 1,40 m. Sollte Ihr »nicht-schwimmender-Drittklässler«
also eine Körpergröße von weniger als 150 cm aufweisen,
muss er leider zu Hause bleiben, da ein Gruppenunterricht so nicht sicher
gewährleistet werden kann. Aus schwimmdidaktischer Sicht empfielt
sich für das Erlernen des Schwimmens insbesondere ein Alter von
4-5 Jahren, in der dritten Klasse ist es für die Kinder schon ganz
erheblich schwieriger.
Sog. »Crash-Kurse« von 1-2 Wochen am Stück sind nicht
zu empfehlen und werden von allen Fachwissenschaftlern und großen
Verbänden
wie der DLRG strikt abgelehnt. Sie gewährleisten nur bei permanter
weiterer Übung direkt im Anschluss an den Kurs eine Wassersicherheit.
Dies kann durch die Eltern meist nicht geleistet werden. » nach
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Warum gibt es bei uns keine Hausaufgaben?
Die Kinder arbeiten an ihren individuellen Lernpunkten. So rechnet der
eine Erstklässler vielleicht entsprechend des Lehrplanes am Zehnerübergang,
der andere probiert schon das 1x1. Eine Hausaufgabe nach dem bekannten
Muster »Mathebuch S. 45, Aufg. 3a-c« verbietet sich also. Hausaufgaben
müssten also für jedes Kind einzeln gegeben werden und dann auch
wieder einzeln kontrolliert - sonst würden sie keinen Sinn machen.
Dies ist organisatorisch nicht machbar.
Wir haben das mit ganz individuellen Lösungen für unsere Schüler geregelt. In den Elterngesprächen erfahren Sie, wie wir mit Ihrem Kind dieses Thema umsetzen.
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Kann mein Kind nach dem Unterricht bis zur AG im Flur warten?
Wenn Ihr Kind nicht den Hort besucht, ist dies leider versicherungstechnisch und aufsichtsrechtlich völlig ausgeschlossen. Ihr Kind muss im Anschluss an den Unterricht den Heimweg antreten und zur AG wieder kommen. » nach oben
Kann mein Kind nach der vierten Klasse in eine LUBK-Klasse?
Theoretisch können auch die Kinder unserer Schule nach der vierten Klasse in den ehemaligen "Schnellläufer" (aktuell: LUBK) des Evi wechseln.
Generell empfehlen wir aber, die sechs Jahre Grundschule auszunutzen. Die meisten Bundesländer mit vier Grundschuljahren hätten gerne sechs, da gerade die vorpubertären 5. und 6. Klässler bei ihren Grundschullehrern, die die meisten Eigenarten ihres Charakters nach den Jahren kennen, besser aufgehoben scheinen, als bei einem Gymnasiallehrer, der eben noch in einer 12. Klasse gestanden hat und dem es nicht mehr so leicht fällt, das Kind im Kind zu sehen.
Insbesondere haben wir die Erfahrung gemacht, dass die von uns erwünschte Erziehung zur Eigenständigkeit insbesondere in der fünften und sechsten Klasse erstaunliche Wurzeln schlägt und gerade auch die Eltern von beeindruckenden Fortschritten berichten. Dies spiegelt sich auch in den Leistungen und dem Gesamteindruck, den unsere regulären Abgänger an den weiterführenden Schulen hinterlassen. Da inzwischen geregelt ist, dass alle Kinder in der 12. Klasse Abitur machen, ist eine Verkürzung der Schulzeit so nicht mehr möglich.
Für den Schnellläufer spricht das in Deutschland übliche »Abrunden in Richtung der Leistungsschwachen«, was dafür sorgt, dass im gleichgeschalteten Unterricht der langsame Durchschnitt das Tempo angibt; an der Regelschule kann es daher viel Sinn machen, ein leistungsstarkes Kind rasch nach seinem Potenzial unterrichten zu lassen. Der Schritt des vorzeitigen Grundschulabbruchs ist daher bei uns unnötig, da Ihr Kind sowieso nach seinen Fähigkeiten gefordert wird.
Sollten Sie dies dennoch wünschen stellen Sie bitte rechtzeitig vor Erstellung der Halbjahreszeugnisse, spätestens in der ersten Januarwoche (da wir verbal bewerten ist unser Vorlauf länger als an der Regelschule!) einen Antrag für ein Bewerbungszeugnis LUBK. Die von uns daraufhin erstellten Belege sind mit Schulamt und Ministerium abgesprochen und erfüllen alle Voraussetzungen für eine LUBK-Bewerbung . » nach oben