Pädagogische Grundsätze unseres Gymnasiums

Die pädagogische Arbeit wird von engagierten Pädagogen und weiteren Fachkräften durchgeführt. Sie basiert auf zwei Grundannahmen:
  • »Wir akzeptieren die Individualität der uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler und beziehen diese in die Gestaltung des Lern- und Lebensalltags ein.«
  • Der Grundsatz »Non scolae, sed vitae laboramus – Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir« ist aktueller denn je.

Unsere Lernatmosphäre ist geprägt von kleinen Klassen, von Arbeit in Lerngruppen, Silentien, betreutem Selbststudium und Unterrichtsmethoden, die die Eigeninitiative und die Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler positiv beeinflussen und fördern.

Insofern ist es nur konsequent und folgerichtig, dass die Ideen von Maria Montessori unter der Prämisse »Hilf mir, es selbst zu tun!« insbesondere in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 eingesetzt werden. Sie tragen dazu bei, durch eine entspannte Lernatmosphäre und individuelle Freiräume Freude am Lernen zu entwickeln.

Um frühzeitig auf den beruflichen Erfolg der Kinder abzuzielen, steht die
Entwicklung von Handlungskompetenzen im Vordergrund. Entsprechend der Anforderungen im Beruf wird der Unterricht so gestaltet, dass die
Schülerinnen und Schüler in ihrem Schulalltag Gelegenheiten geboten
bekommen, sowohl fachliche als auch methodische und soziale Kompetenzen zu trainieren. Auch die Möglichkeit, im Rahmen von ABIplus bereits während der Schulzeit einen Berufsabschluss zu erlangen, dient diesem übergeordneten Ziel.

Die Ausprägung von Handlungskompetenzen gibt den Schülerinnen und Schülern Selbstwertgefühl und ein altersgemäßes Gespür für Eigenverantwortung, das wir als bedeutsam f ür die erfolgreiche Lebensgestaltung ansehen.

Darüber hinaus sind uns Werte wie Respekt, Akzeptanz und Toleranz so
wichtig, dass sie durch unsere tägliche Arbeit vorleben und den Schülerinnen und Schülern darüber hinaus Gelegenheit geben wollen, diese Werte für sich zu erkennen und zu entwickeln.

Neben einer partnerschaftlichen Kommunikation im Alltag erreichen wir dieses Ziel, in dem wir beispielsweise den Schülerinnen und Schülern ein dreiwöchiges Sozialpraktikum zu Beginn der Sekundarstufe II anbieten, um die oben genannten Werte erlebbar zu machen. Es kann zusätzlich zum obligatorischen Berufspraktikum in verschiedenen Sozialeinrichtungen wie z. B. Kinderkrankenhäusern, Kinderheimen, Kindertagesstätten u. ä. absolviert werden.